
Energiebereich und Ökologie
1.840 Tonnen CO2 eingespart!
In den letzten 3 Jahren wurden durch engagierte Pfarren in kirchlichen Gebäuden in ganz Vorarlberg 27 Öl- und Gasheizungen durch umweltfreundlichere Systeme ersetzt und 12 PV Anlagen installiert werden. Etwa ein Drittel unseres Ziels, in der Wärmeversorgung klimaneutral zu werden, ist geschafft. Dadurch konnte nicht nur der CO2 Ausstoß erheblich verringert werden, auch die Abhängigkeit von globalen Konzernen und von Risikoländern wurde vermindert. Der Betrieb mittels erneuerbarer Energie hilft in Zukunft auch die eigenen Kosten zu senken. Wichtig für uns als Kirche ist es auch, nicht nur eine ökologische Verantwortung wahrzunehmen, sondern einen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit zu leisten, nach den Worten Jesu: „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan.“ Mt 25,40 Das ist auch der Grund, warum im Welthaus Vorarlberg die Schöpfungsverantwortung zusammen mit den Anliegen der kirchlichen Organisationen, die sich um die Entwicklungszusammenarbeit bemühen, gedacht werden. Diese berichten uns, dass sich die Lebensbedingungen der Menschen, im globalen Süden, aufgrund der Klimakatastrophe, schneller verschlechtern, als durch Anpassungen und Hilfsmaßnahmen gut gemacht werden können. Deshalb ist unsere Lebensstilanpassung an ein gerechtes Maß an Ressourcenverbrauch und dem Umweltschutz unser wichtigster Beitrag, um das Leben der heutigen und zukünftigen Generationen zu schützen.
Weiterhin unterstützt die Diözese zusammen mit dem Welthaus die Pfarren und kirchlichen Einrichtungen, beim Umstieg aus den fossilen Energiesystemen. Anfragen können unter: juergen.mathis@welthaus-vorarlberg.at oder das Bauamt gestellt werden.
Jedem Menschen sein Stück Ackerboden!
Unter diesem Motto steht das Projekt „Weltacker“ in Hohenems. Auf 1.500 m² Ackerfläche wird anschaulich und begreifbar, wo über 90 % unserer Nahrung herkommen und wie eine gerechte globale Aufteilung der uns zur Verfügung stehenden Ackerfläche aussehen könnte. Ernährungssicherheit, Biodiversität, Friedenssicherung, biologische Landwirtschaft, Flächenimport, Regenwaldabholzung, Mikroorganismen und vieles mehr sind Inhalte die bei der Führung angesprochen werden. Die Führungen sind kostenlos und können unter juergen.mathis@welthaus-vorarlberg.at angefragt werden (ab Ende April bis Mitte Oktober).






